Irgendwo auf der Welt — Dagmar Manzel entdeckt Werner Richard Heymann
Dokumentarfilm, 2011, 59 min
11.12.2011, 23.00 Uhr, RBB
Die 220 Musiker des Simón Bolívar Youth Orchestra of Venezuela stammen aus allen Teilen des Landes. Die jüngsten sind 15, die ältesten 24 Jahre alt. Sie alle verdanken ihre musikalische… [weiterlesen]
Älterwerden, Vergänglichkeit: Themen, die jeden betreffen und jeden berühren. Rachmaninow hat sich immer wieder hiermit beschäftigt. Der damals Vierzigjährige komponiert 1913 „Die… [weiterlesen]
Der Dokumentarfilm erzählt ein bisher unbekanntes Kapitel der Geschichte der Berliner Philharmoniker in den Jahren von 1933 bis 1945.Finanziert durch das Deutsche Reich und direkt… [weiterlesen]
1200 junge Opernsänger aus aller Welt haben sich in weltweiten Vorrunden beworben. Die 41 besten treten in Gütersloh an, um im Wettstreit um die begehrten ersten Preise vor der hochkarätig… [weiterlesen]
Umrahmt von den Probenarbeiten Rostropowitschs im September 2006 in Moskau rekapituliert das Porträt, in den letzten Monaten vor seinem Tod entstanden, das spannende und ereignisreiche… [weiterlesen]
Vier Jahre lang haben Kinder aus der Ruhr-Region an einem hochspannenden Experiment teilgenommen: Die jungen, „normalbegabten“ Schüler – es wurden bewusst keine Wunderkinder… [weiterlesen]
In seiner Kunst der Fuge demonstriert Bach durch kunstvolle, nur musikalischen Gesetzmäβigkeiten gehorchende Verarbeitung des Themas, welche Möglichkeiten die Kunst der Fugenkomposition… [weiterlesen]
Karlheinz Stockhausen komponierte ab 2005 das Werk KLANG über die 24 Stunden des Tages. Dieser Zyklus ist ein weiterer großer Entwurf nach der Komposition von LICHT über die sieben… [weiterlesen]
Der Dokumentarfilm RHYTHM IS IT! begleitet das erste große Education-Projekt der Berliner Philharmoniker unter der Leitung von Sir Simon Rattle: Die Erarbeitung und Aufführung von… [weiterlesen]
Irgendwo auf der Welt — Dagmar Manzel entdeckt Werner Richard Heymann
Dokumentarfilm, 2011, 59 min
11.12.2011, 23.00 Uhr, RBB
Enrique Sánchez Lansch spricht über seinen neuen Film „Irgendwo auf der Welt”
8.12.2011, 16.45 Uhr, RBB Kulturradio

Sonntag, 11.12.2011, 23.00 Uhr, RBB
In seinem neusten Film begleitet Enrique Sánchez Lansch die Schauspielerin Dagmar Manzel auf ihrer musikalischen Entdeckungsreise auf den Spuren des Filmkomponisten Werner Richard Heymann. Zusammen mit dem Pianisten Tal Balshai und weiteren Musikern interpretiert Dagmar Manzel unvergessliche Melodien wie „Ein Freund, ein guter Freund”, „Das gibt’s nur einmal, das kommt nicht wieder” oder „Irgendwo auf der Welt gibt’s ein kleines bisschen Glück“ in neuen Arrangements mit ungewohnten Klängen.
Beide entdecken auch Raritäten aus dem Schaffen Heymanns, der nicht nur für Lilian Harvey, Greta Garbo und Hildegard Knef komponierte, sondern Rilke vertonte, fürs Kabarett und die Operettenbühne schrieb.
Die Kamera ist beim gesamten Erarbeitungsprozess dabei, bei Proben, Üben und Gesangsunterricht bis hin zum Konzert. Hinzu kommen Treffen zwischen Dagmar Manzel und Elisabeth Heymann, W.R. Heymanns Tochter.
Und wer nach dem Film noch mehr Lust auf Dagmar Manzel mit Heymanns Musik bekommen hat:
Am 13.12.2011, 20 Uhr, treten Dagmar Manzel und ihre Musiker mit ihrem Heymann-Programm im Berliner Ensemble auf.

Der Dokumentarfilm von Enrique Sánchez Lansch „Lass mich ewig komponieren” über das letzte große Werk KLANG von Karlheinz Stockhausen wird dieses Jahr im Rahmen des „See The Sounds — Das Filmprogramm New Sounds im Film” des SoundTrack-Cologne Festival ausgestrahlt.
Samstag, 5.11.2011, 15.15 Uhr, Kölnischer Kunstverein Kino

In KLANG hat sich Karlheinz Stockhausen mehr noch als in seinem übrigen Werk mit dem Leben nach dem Tod auseinandergesetzt. Der Film zeigt den Weg des Zyklus über die ersten Proben bis hin zur ersten Gesamturaufführung. Die Musikerinnen Kathinka Pasveer und Suzanne Stephens, die die letzten Jahrzehnte mit dem Komponisten eng zusammengearbeitet und –gelebt haben, berichten sehr offen von Stockhausens Arbeit, seiner persönlichen Vision vom Jenseits und vom Weiterleben seiner Musik. Dadurch entsteht ein emotionales und intimes Portrait des Komponisten.

Das Reichsorchester -
Die Berliner Philharmoniker und der Nationalsozialismus
2007, Kino-Dokumentarfilm
23.01.2011, 23.45 Uhr, rbb, 90 min
In den Jahren 1933 bis 1945 unterstanden die Berliner Philharmoniker Goebbels’ Propagandaministerium. Von den Nazis instrumentalisiert, konzertierte das Orchester ununterbrochen bis zum Kriegsende in Berlin. Bewegend berichten Zeitzeugen, die selbst damals schon im Orchester gespielt haben, von ihren persönlichen Erfahrungen.

In aufwendigen Einstellungen fängt Enrique Sánchez Lansch die Spielkunst des französischen Pianisten Pierre-Laurent Aimard auf eine ganz besondere Art und Weise ein. Die aufwendige Bildsprache unterstützt hier Aimards Virtuosität am Klavier aber auch die besondere Stimmung von Liszts Klavierstücken selbst.


30.10.2011, 19.15 Uhr arte, 44min
Alle Fotos © Josefine Lukschy.

Die Jüdischen Kulturtage Berlin haben Dagmar Manzel und Tal Balshai und drei weitere Musiker am 8.9.2011 mit einem Heymann-Konzert eröffnet. Der Filmmusik-Komponist Werner Richard Heymann hat Lieder geschrieben wie „Ein Freund, ein guter Freund” oder „Das gibt’s nur einmal, das kommt nicht wieder” oder „Irgendwo auf der Welt gibt’s ein kleines bisschen Glück“.

Die Kamera war beim gesamten Erarbeitungsprozess dabei, bei Proben, Üben und Gesangsunterricht bis hin zum Konzert. Hinzu kamen mehrere Treffen zwischen Dagmar Manzel und Elisabeth Heymann, W.R. Heymanns einziger Tochter
Der Film „Irgendwo auf der Welt…” wird im Dezember im RBB laufen. Hier als Vorgeschmack einige Bilder aus dem Konzert.


Enrique Sánchez Lansch äußert sich in einem kurzen Vidoe-Interview über seine persönliche Verbindung zum Beethovenfest Bonn, seine Filmideen und sein Lieblingsgenre.
Ein Moment mit .... Enrique Sánchez Lansch from Beethovenfest Bonn on Vimeo.

Zum sechsten mal in Folge präsentierte Enrique Sánchez Lansch am 13.9.2011 um 19.00 Uhr im Rahmen des Beethovenfests Bonn die jährliche Musikkurzfilm-Präsentation „Look at Beethoven“. Der Wettbewerb ermutigt junge Filmemacher, sich mit klassischer Musik zu beschäftigen und sie in teils ungewohnte filmische Zusammenhänge zu stellen. 
So verbindet zum Beispiel der Kurzfilm „Kraft“ von Julian Krubasik bloße Muskelkraft von Bodybuildern mit Liszts „Liebestraum N°3“ und lässt hier eine vielleicht bisher ungeahnte Ästhetik entstehen.
Andreas Kessler portraitiert in seinem Kurzfilm „Rasumovsky“ auf sehr persönliche Weise das Elliot O. Streichquartett, spielt mit interessanten Perspektiven und bringt dadurch neue Facetten und eine große Frische in die Praxis der Musikvisualisierung.
Seit dem Beginn des „Look at Beethoven“ 2006 ist Enrique Sánchez Lansch Jurymitglied und Moderator.

Eine bedeutende Sammlung konzeptueller Fotografie renommierter Künstler wie John Baldessari, Richard Prince, Cindy Sherman, Jeff Wall, Andreas Gursky, Thomas Ruff oder Thomas Struth werden hier erstmalig im Kunstmuseum Bonn präsentiert.
Am 13.9.2011 führte Enrique Sánchez Lansch im Rahmen des Beethovenfests Bonn eine Gruppe von Besuchern durch die Ausstellung und erzählte von seinem ganz persönlichen Bezug zu einzelnen Fotografien.

In 2007, Enrique Sánchez Lansch realised
the Music Film “The Art of Fugue”.
Now the DVD is released.
The ensemble Musica Antiqua Köln is known worldwide as the German ensemble for Early Music. In the year of disbandment the Musica Antiqua Köln re-recorded Bach’s opus for the film “The Art of Fugue”. But the film is more than a simple illustration. In different filmic ways it approaches the 20 fugues and creates an exciting contrast between Bach’s music and the location – a building by Japanese architect Tadao Ando.

Klassik-Pop-Et Cetera mit Enrique Sánchez Lansch
02.04.2011, 10.05 – 11.00 Uhr, Deutschlandfunk
In „Klassik-Pop-Et Cetera“ ist kein Profi-Moderator am Mikrofon, sondern Musiker und andere Künstler, die über die Musik in ihrem Leben sprechen.
Am Samstag. 02.04., 10.05 Uhr stellt Enrique Sánchez Lansch in der Sendung seine Lieblingsmusiken vor, die eine Bedeutung sowohl für sein Leben als auch seine Arbeit haben.